"Wir haben zu wenig Mitarbeiter!", "Unsere Zeit und Kräfte reichen nicht", "Alt und Jung sind gegeneinander!", "Wir haben lauter Pärchen!", "Wir haben keine Beziehungen nach außen!", das sind einige der Herausforderungen, zu denen Oliver Ahlfeld Stellung bezieht. Der Autor ist Lehrer und arbeitet teilzeitig für den mecklenburgischen Gemeinschaftsverband in Parchim. Bei seinen Ausführungen greift er auf seine reichen Erfahrungen in der Gemeindeaufbauarbeit zurück und schreibt so ein Buch aus der Praxis für die Praxis. Die beschriebenen Defizite werden realistisch wahrgenommen, aber nicht beklagt. Stattdessen wird nach kreativen und zugleich realistische Lösungen gesucht, in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes. Neben den konkreten Anregungen werden deshalb etliche Themen auch kurz biblisch reflektiert - zum Teil im Haupttext, zum Teil in den sehr ausführlichen Anmerkungen am Ende des Buches. Auch wenn sich nicht jede Erfahrung aus Parchim auf die eigene Gemeindesituation anwenden lässt, ein motivierendes und sehr empfehlenswertes Buch für Mitarbeiter. Nach dem Lesen gleich weitergeben an die Verantwortlichen der Gemeinde.
Andreas Schmidt in christ-online MAGAZIN 03/2010
Wer wünscht sich nicht, sagen zu können: Wir haben eine starke Gemeinde und starke Mitarbeiter? Wir gerne hätten wir es, dass alles gut uns selbstständig funktioniert, so in Richtung "perfekte Gemeinde". Der Alltag sieht aber in der Regel etwas anders aus. Und in diesen Alltag hinein will dieses Buch Anregungen geben. Es nimmt die häufigsten Probleme und Fragestellungen auf: "Wir haben zu wenig Mitarbeiter", "Unsere Zeit und Kräfte reichen nicht", "Das haben wir schon immer so gemacht" oder auch "Bei uns fehlen die Männer" und "Wir haben kein Geld". Oliver Ahlfeld will helfen, den Dingen auf den Grund zu gehen, um dann praktische Schritte zu überlegen. Am Ende jedes Kapitels sind kurze praktische Anleitungen. Natürlich lassen sie sich nicht komplett auf jede Gemeindesituation übertragen, können aber durchaus Anregung sein. Der auch aus Aufatmen bekannte Pastor Oliver Ahlfeld hat Erfahrung im Gemeindeaufbau und so ist auch sein Buch: Aus der Praxis für die Praxis.
Angelika Steeb in AufAtmen 1-2010
„Das Buch „Starke Mitarbeiter – Starke Gemeinden“ gibt Antworten auf diese typischen entmutigenden Sätze wie „Die jungen Erwachsenen ziehen immer weg“ und „Wir haben nicht genügend Mitarbeiter“. Danke, dass ihr das verlegt habt!“
Anke Kallauch, Referentin für Kindergottesdienst im Bund FEG
Ausgangspunkt sind alltägliche Situationen einer Gemeinde. Das Buch lenkt den Blick auf die offenen Fragen, die kleinen und großen Freuden und Nöte des Gemeindealltags. Sie sind es, aus denen sich Stillstand oder Wachstum entwickeln. Die Stärke der Mitarbeiter hat dabei zentrale Bedeutung für die Stärke der Gemeinde. Klar ist dieses Buch geschrieben aus dem Gemeindealltag für den Gemeindealltag. Und trotzdem lassen sich einige der Gedanken übertragen in die offene Arbeit. Fragen wie "Unsere Zeit und Kräfte reichen nicht" oder "Wir haben zu wenig Mitarbeiter" bewegen schließlich auch uns. Und vor allem macht es darauf aufmerksam, dass es gilt ganz genau hinzuschauen, denn die Arbeit mit jungen Menschen ist in erster Linie ein "darin Unterwegssein" und nichts, was als zementiert hinzunehmen ist.
Katrin Müller, CVJM Landesverband Hannover e.V., in Maulwurf 4-2009
„Dies ist ein Buch aus der Praxis für die Praxis.“ So lautet der erste Satz in den Vorbemerkungen des Verfassers am Anfang dieses Buches. Und dieser Satz ist der Schlüssel zum Verständnis der folgenden Seiten. Oliver Ahlfeld ist seit 2000 Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft + EC in Parchim und zugleich auch als Religionslehrer an den Schulen der Stadt tätig. Parchim liegt in Mecklenburg – und nicht in Württemberg und auch nicht in Franken. In der Stadt gehört nur ein kleiner Bruchteil der Bevölkerung formal zu einer Kirche. Die Landeskirchliche Gemeinschaft ist eine kleine geistliche Zelle in der Stadt. Mit den jungen und älteren Geschwistern hat Oliver Ahlfeld einen Weg begonnen. Als Religionslehrer erreicht er viele Kinder und Jugendliche – und auch manche Eltern. Das Buch macht etwas deutlich von den Schritten, die Oliver Ahlfeld zusammen mit jungen und älteren Christen in Parchim gegangen ist und immer wieder neu wagt. Es leuchtet etwas auf von dem, was Gott dort in den vergangenen Jahren geschenkt hat. So werden in den 20 Kapiteln des Buches ganz unterschiedliche Themenfelder entfaltet: Der Aufbau eines Mitarbeiterteams; „Wir haben kein Geld!“; das Miteinander der Generationen; der Einsatz von jungen Menschen im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), „Was uns neue Motivation gibt“. Dabei geht es in den einzelnen Abschnitten keineswegs nur um „Erfolgmeldungen“. Auch Schwierigkeiten, Nöte, Gefahren werden offen angesprochen. Das Buch ist im besten Sinn des Wortes „geerdet“. Man bekommt viele Impulse und wichtige Informationen.
„ … aus der Praxis für die Praxis“: So richtig dies ist, so ist mir beim Lesen zugleich auch das andere deutlich geworden: Das Nachdenken über das Gewinnen und Fördern von Mitarbeitern geschieht von Oliver Ahlfeld auf der Basis einer biblisch-reformatorischen Theologie. Immer wieder leuchtet sie in den einzelnen Abschnitten auf. Kurz entfaltet wird sie besonders in dem einleitenden Abschnitt über „starke Mitarbeiter“ und „starke Gemeinden“. Denn die Stärke liegt letztlich nicht in der Person oder Organisation, sondern „die Stärke eines starken Mitarbeiters ist und bleibt Jesus selbst.“
So ist der Band ein Buch für die Hand für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter – im Osten und im Westen unseres Landes.
Theo Schneider, Generalsekretär des Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, in Wir / Dez. 2009
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